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11-2009
Hi!
Weil ich noch vor Ablauf meiner maximalen Aufenthaltsdauer in Bolivien das Land
verlassen musste, entschied ich mich fuer eine Rundfahrt zum Titikakasee, bei
der ich nach Peru aus- und bereits am naechsten Tag wieder einreiste. Die flache
Asphaltstrasse bereitete mir ein dermassen beschwingtes Fahrgefuehl, dass ich
mich nach den schlammigen bzw. staubigen Pisten durch den Dschungel fuehlte wie
bei einer gemuetlichen Kaffeefahrt.
Nachdem ich in Copacabana mein Fahrrad freundlicher Weise im Hostal "Arco Iris"
abstellen durfte setzte ich in einem kleinen Boot auf dem hoechsten
navigierbaren See der Welt zur nahegelegenen Insel "Isla de Sol" ueber. Auf
einem ca. 20 km langen Inka Pfad, der auf einem Bergkamm die Nord-Sued-Achse
bildet genoss ich den fantastischen Ausblick auf die halbmondfoermigen Straende
die eine scharfe Trennlinie zum tuerkisgruen bzw. dunkelblau funkelnden Wasser
bilden.
Nach diesem traumhaften Abstecher packte ich eine Woche spaeter in La Paz erneut
meinen Rucksack ? diesmal fuer den Wanderweg ?Camino el Choro". Bereits in der
Pre-Inka Zeit wurde diese Route fuer den Austausch von Waren aus dem Dschungel
(Koka und verschiedene Fruechte) und der hohen Sierra in den Anden (Cinua Samen
und Chuño, eine Art Kartoffel) genutzt. Um den Spuren dieser antiken
Handelsstrasse zu folgen musste ich einen knapp 5000 m hohen Pass ueberwinden,
um anschliessend auf dem mit unregelmaessig grossen Steinen gepflasterten Weg in
die Provinz ?Yungas" hinabzusteigen. Mit Wohlwollen verspuerte ich, wie das
anfangs rauhe Klima mit feuchtem Nebel und kaltem Wind zunehmend milder wurde.
Die Vegetation wurde von Tag zu Tag ueppiger und die warme Luft war gesaettigt
vom wuerzigen Duft wohlriechender Kraeuter. Kolibris schwirrten von einer Bluete
zur Anderen und bunte Schmetterlinge umschwaermten mich als wollten sie mir ihre
ganze Schoenheit wie in einer Modeschau vorfuehren. Nach vier Tagen erreichte
ich das Flusstal Coroicos, wo ich noch etwas Zeit verbrachte um weitere
Wanderwege auszukundschaften, die ueber wacklige Haengebruecken und durch
dichten Dschungel fuehrten.
Gut erholt kehrte ich wieder nach La Paz zurueck, wo ich ueber Internet einen
Mieter fuer mein Haus suchte, das ich vor ueber zwei Jahren von meiner Mutter
geerbt hatte. Wahrscheinlich war diese schwierige Aufgabe der Grund fuer den
Ausbruch der Guertelrose, die sich von einer Gesichtshaelfte uebr den Hals bis
hin zur Brust zog und mich ein halbes Jahr nach meiner Typhuserkrankung erneut
auf eine Schmerzprobe stellte. In einer recht eigenwilligen Therapie, bei der
ich mich auch der einheimischen Naturheilkunde zuwand war ich nach drei schweren
Wochen kuriert. Weil sich bis dahin immer noch kein Mieter finden liess und ich
deshalb weiterhin staendig erreichbar sein musste nutzte ich die Wartezeit um
meinen ?Bock" mit selbst angefertigten Aluminiumkonstruktionen aufzuruesten:
Durch Sattelflaschenhalter mit denen ich drei Liter Wasser mehr transportieren
kann und zusaetzliche Lenkergriffe, um waehrend der Fahrt aufrecht sitzen zu
koennen, bereitete ich mich auf die vor mir liegenden, weiten Strecken ohne
jegliche Zivilisation vor.
Nach ueber einem Monat vergeblicher Mietersuche gab ich endlich wieder meinem
Freiheitsdrang nach und startete trotz starkem Gegenwind, der durch den kalten
Humboldt Strom im Pazifischen Ozean hervorgerufen wird und sich mir
entgegenstellte wie eine Wand. Die huegelige Asphaltstrasse fuehrte durch eine
bizarre Wuestenlandschaft mit versteinerten Sandduenen und bis zu 200 m tiefe
Canyons deren rot-orangene Waende weit auseinanderklaffen. Die ganze Zeit
steuerte ich auf den markanten Berg ?Sajama" zu, der mit ueber 6500 m der
hoechste Boliviens ist. Bereits aus einer Entfernung von ueber 100 km konnte ich
seinen schneebedeckten Gipfel erkennen. Weil dieser Gigant frei vor der
westlichen Andenkette steht, beeindruckt er mit seinem majestaetischen Antlitz.
Nach insgesamt sechs Monaten verliess ich Bolivien und ueberquerte die Grenze
nach Chile, das fuenfte Land auf meiner Reise in Suedamerika. In der Naehe des
paradiesisch gelegenen Sees ?Chungara" am Fusse des gleichnamigen Vulkans
stuerzte ich mich im chilenisch ? bolivianischen Grenzgebiet in ein
Offroad-Abenteuer der besonderen Art: Obwohl diese ca. 200 km lange Piste als
eine ?Touristenroute" ausgeschrieben ist, war ich von Ausnahme einer Hand voll
Pick-Up`s und LKWs vollkommen allein. Der anfangs gut praeparierte Fahrbahn
wurde bald so sandig und wellig, dass ich auf meinem ?Bock" reiten musste wie
auf einem Pferd!
Auch wenn ich deshalb nur langsam vorankam genoss ich es von Vulkanen umgeben zu
sein, von denen der Ein oder Andere sogar leicht rauchte. Vom ?Guallatiri"
sanken dicke, gelb leuchtende Schwefelschwaden entlang des Bergrueckens ab, so
dass sie haushohe Felsbrocken verdeckten.
Auf halber Strecke strahlte mir die weisse Kruste der kleinen Salzwueste ?Salar
Surire" mit ca. 20 km Durchmesser entgegen. Weil deren Oberflaeche einer
geschlossenen Schneedecke zum Verwechseln aehnlich sieht, fuhr ich anfangs
vorsichtig wie auf Glatteis, obwohl der Bodenbelag absolut griffig war.
Im angenehm warmen Wasser der dortigen Thermalquellen liess ich nicht nur die
Seele, sondern auch meine mueden Beine baumeln und bedeckte meine Haut mit
schwarzem, butterweichen Schlamm aus vulkanischer Asche.
Nach einer koerperlich recht anspruchsvollen aber wunderschoenen Fahrt in dieser
?Vulkanallee" kehrte ich wieder nach Bolivien zurueck, um ?Salar de Coipasa" und
?Salar de Uyuni", der groesten Salwueste der Welt (!) zu durchqueren.
Waehrend man sich in der Weite Coipasas leicht am zentral gelegenen Vulkan. aus
dem dunkler Rauch emporseigt, orientieren kann gibt es in ?Uyuni" ausser ein
paar kleinen Inseln keinerlei Anhaltspunkte, weshalb ich mir zuvor im ?IGM"
(Instituto Geografico de Militar) in La Paz detailliertes Kartenmaterial
zulegte. In klassischer Weise musste ich mit meinem Kompass auf der riesigen
Salzflaeche, die auf Satellitenbildern einem ueberdimensionalen Parkplatz
gleicht, navigieren. Die Schwierigkeit bestand darin, aus Nordwesten kommend
genau das Zentrum dieser wenig befahrenen Wueste zu erreichen, um anschliessend
die Richtung nach Sueden abzuaendern. Weil ich bald merkte, dass die ohnehin
schon wenigen Inseln nicht einmal massstabsgetreu in der Karte eingetragen waren
(...) folgte ich bei dieser Aktion ?Wuestenfuchs" die von mir angepeilte
Marschroute und traf nach 90 km die Insel ?Inkahuasi" wie ein Pfeil ins
Schwarze. Am fruehen Nachmittag wurde das grelle Sonnenlicht von den weissen
Salzkristallen so stark aus allen Richtungen reflektiert, dass es sich anfuehlte
als wuerden die Strahlen alle Kleidungsstuecke, mit denen ich meine Haut zu
schuetzen versuchte, ungehindert durchdringen.
Auf einer Piste breit wie eine Landebahn die fuenf Grossraum-Flugzeuge
gleichzeitig benutzen koennten verliess ich mit dem erhabenen Gluecksgefuehl,
mir einen weiteren Lebenstraum erfuellt zu haben, bereits nach zwei Tagen diese
blendend weisse Platte.
Aber bereits kurz darauf wartete in Provinz ?Lipez" im Suedwesten Boliviens die
naechste Herausforderung fuer mich: Die beruehmt beruechtigte ?Ruta de las
Lagunas" ? beruehmt fuer ihre schoenen Seen und vielen Vulkane, aber auch
beruechtigt fuer die miserablen Pisten und raren Versorgungsmoeglichkeiten mit
Lebensmitteln und vor allem Wasser!
In der Vorbereitung auf dieses Abenteuer bestueckte ich meinen ?Bock" mit
saemtlichen Trinkflaschen in denen ich insgesamt ueber 10 l (!) Wasser
transportierte und proviantierte mich fuer die kommenden vier Tage ein, um den
naechsten Versorgungspunkt der drei Tagesetappen entfernt sein sollte sicher zu
erreichen.
Mit hoechster Vorsicht holperte ich mit meinem komplett ueberladenen Fahrrad
ueber den Waschbrettbelag und umfuhr mit wohl dosierten Ausgleichsbewegungen
faustgrosse Steine. In vielen Teilstuecken war der Sand so fein wie Mehl, so
dass meine Gelaendereifen trotz ihrer Breite einsanken und ich mein ca. 70 kg
schweres Ungetuem bis zu 4 km (!) schieben bzw. durch den feinen Staub zerren
musste!
Immer wieder stieg ich in den Sattel und versuchte anzutreten, um meine bis zum
Zerreissen angespannten Achillessehnen wenigstens fuer kurze Zeit zu entlasten,
doch oft verliefen die Fahrversuche sprichwoertlich ?im Sand". Zudem fuehrten
die Pisten auf dem bereits 4200 m hohen Plateau ueber vier Paesse zwischen 4700
und 4900 m, wo nachts die Temperaturen so weit unter den Gefrierpunkt sanken,
dass mir im Zelt nicht nur mein Wasser sondern auch noch die Zahnpasta zu Eis
erstarrte!
Weil mich tagsueber zudem starker Gegen- bzw. Seitenwind ausbremste, so dass ich
trotz haertester ganzkoerperlicher Anstrengung nur schleppend vorankam, schrie
ich meine Wut und Verzweiflung laut hinaus in diese gnadenlose Gegend.
Ohne die Hilfe von Touristen, die mir aus den Gelaendewagen mit denen sie sich
durch dieses unwegsame Gebiet kutschieren liessen, waere ich wohl inmitten von
?Nichts" verhungert und verdurstet.
Voellig ausgezehrt erreichte ich ?Laguna Hedionda", ein See der mit unzaehligen
dort beheimateten Flamingos uebersaeaet ist. Die im Hintergrund emporragende
Bergkulisse sorgt fuer ein malerisches Ambiente!
In ganz anderer Weise beeindruckt das Natur-Monument ?Arbol de Piedra", ein Fels
in Form eines sturmgepeitschten Baumes, der im naechsten Moment umzukippen
droht.
An der ?Laguna Colorada" durfte ich das Naturschauspiel verfolgen, wie sich das
Wasser im Laufe des Tages wie durch Zauberhand karminrot verfaerbt und noch
staerker leuchtet, als das Gefieder der paradiesischen Flamingos.
Nach einem wohlverdienten Ruhetag machte ich mich auf zu den Geysiren ?Sol de
Mañana" die zweifelsohne den touristischen Hoehepunkt der ganzen Strecke
darstellen: Dampffontainen zischen mit hohem Druck bis zu 20 m in die Hoehe und
in den bis zu 5 m grossen Becken gluckst und blubbert schwarz-grauer Schlamm,
der von der Geothermik zum Brodeln gebracht wird. Vor allem frueh morgens im
Schein der aufgehenden Sonne wirken diese Tuempel wie Kochtoepfe einer
?Hexenkueche".
An dem nicht allzuweit entfernten Thermalbad unter freiem Himmel wehrte ich mich
nicht allzu sehr, als mich die dort lebende Familie in ihrem Restaurant wieder
aufpaeppelte (Danke, Marcelina!).
So konnte ich tags darauf den letzten Pass in Angriff nehmen, der mich von der
?Laguna Verde" trennte, die mir schon von Weitem mit ihrem unverwechselbaren
Mintgruen entgegenschimmerte. Nach einem erneuten Bad in deren wohltuend warmen
Thermalquellen war ich wieder so erholt, dass ich die vorangegangenen
Anstrengungen und Leiden (fast) schon wieder vergessen hatte.
So verabschiedete ich mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der
haertesten Strecke, die ich jemals gefahren bin!
Nach erneutem Grenzuebertritt nach Chile, wo ich gleich vom ersten Kilometer an
mit einer Asphaltstrasse empfangen wurde sauste ich 2000 Hoehenmeter hinab nach
?San Pedro de Atacama", wo ich meine Reise nach Sueden fortsetzen werde, um
Patagonien und Feuerland zu erreichen.
Ueber Gaestebucheintraege auf der von meinem Webmasterteam erstellten und
aktualisierten Internetseite www.mikeonbike.de bzw. www.mike-on-bike.de bin ich
bei jeder Nachricht aus der Heimat oder aus weiter Ferne immer hoch erfreut!
Sehr dankbar waere ich auch fuer die Unterstuetzung bei meiner fortwaehrenden
Mietersuche!
Ciao,
Michael Oefele
Hi!
Because I had to leave Bolivia short before my maximum staying expired I decided
to make a roundtrip to lake ?Titikaka" in order to enter Peru and reenter
Bolivia the next day. The flat, paved road was so easy to cycle that I felt like
in heaven after all these muddy and dusty dirt roads in the jungle.
Having been able to park my bike in the hostal "Arco Iris" I crossed the worlds
highest navigable lake in a small boat and arrived at the island "Isla de Sol".
Wandering on an about 20 km/ 7 mi long Inka path from north to south I enjoyed
the gorgeous views to half moon shaped bays that forms a sharp border line to
the turkeys-green or deep blue water.
After this beautiful excursion I packed my back pack one more time for the trail
"Camino el Choro" that was used in the era of the pre-Incas for the exchange of
goods from the jungle (Coca and various fruits) and the sierra in the Andes
(Cinua seeds and Chuño, a kind of potato). To follow the spurs of this antique
sales man road I had to cross an almost 5000 m/ 15000 ft high pass to walk
downstairs after that on a path plastered with irregularly big stones towards
the province "Yungas". It was a pleasure to feel who this rough climate with
humid fog and cold wind became milder from day to day. The vegetation became
more and more rich and the warm air was full of the smell of aromatic herbs.
Calibries swarmed from one flower to the other and colourful butterflies showed
up like if they wanted to present their beautyness. After four days I reached
the valley of Coroico where I spent some time to explore some other paths over
thrilling bridges and dense jungle.
Well relaxed I turned back to La Paz, where I`d been searching somebody to rent
my house that I heridated from my mother more than two years ago. Possibly this
difficult job was the reason for my Herpes sickness that covered a part of my
face, neck and breast. Half a year after my Typhus sickness this was the next
painful challenge for me. In a quite individual therapy I tried the indigenous
medicine and had been healed after three hard weeks. Having not found any person
yet to rent my houseI had to be reachable all the time. To use this boring
period of waiting I rusted my "Bock" with self made aluminium constructions:
With additional bottle holders at my seat with that I can transport 3 l more
water and special positionized handle bars to sit straight during pedalling I`d
been prepared for long distances without any civilisation.
After one month success less searching for anybody to rent my house I followed
my instinct of liberty and left in spite of strong head wind caused by the cold
Humboldt stream in the Pacific Ocean. The hilly asphalt road crossed a bizarre
desert landscape with stonished dunes and up to 200 m/ 600 ft deep canyons with
big lags between their red-orange walls. All the time I`d been steering towards
the characteristic mount "Sajama", that is the highest one in Bolivia with more
than 6500 m/ 20000 ft altitude. Already from a distance of 100 km/ 60 mi I could
see its snow capped summit. Free standing in front of the western Andean chain
it impresses with its majestetic site.
After altogether six months I left Bolivia and crossed the border to Chile, the
fifth country on my journey in South America. Close to the paradise like lake
"Chungara" right at the foothills of the same named volcano I started into an
real Offroad adventure close to the Chilean ? Bolivian frontier. Although being
marked as a "Tourist-Route" I`d been completely alone beside a hand full of
passing Pick-Ups and Lorries. The initially well prepared route became that
sandy and wavy that I had to ride my "Bock" like a horse!
Even if I came forward quite slowly I enjoyed it to be surrounded by volcanos of
whose the one or the other was a little bit smoking. From "Guallatiri" thick,
yellow shining clouds moved downwards along the tail of the mountain, so that
they covered rocks big like houses.
At the half distance the white crust of the small desert "Salar Surire"with an
diameter of about 20 km/ 12 mi was glancing. Having a quite similarity to snow
I`d been cycling so carefully even if the surface had a really good grip.
Closed by there had been some thermal springs in whose pleasant warm water not
only my soul but also my legs could hang out for a while. I enjoyed to cover my
skin with black, volcanic mud soft like butter.
After a corporal quite strenuous but delightful journey in this "Avenue of
Volcanoes" I came back to Bolivia in order to cross "Salar de Coipasa" and
"Salar de Uyuni", the biggest salt desert in the world!
Being able to orientate in these huge flats of Coipasa with help of the central
located volcano where dark smoke clines up there`s nothing in "Uyuni" except
some little islands. Therefore I organized some detailed maps from the ?IGM"
(Instituto Geografico de Militar) in La Paz. In the classic stile I had to
navigate with my compass on this huge salty area that looks like an
overdimensional parking area in satellite pictures. The difficulty was to reach
the center of this desert coming from north west to change the direction after
that towards south. Having noticed quite soon that those few islands hadn`t been
marked exactly in the map I followed my initially calculated marsh route and
arrived at this operation "desert fox" the island "Inkahuasi" after 90 km like
an arrow into the bull eye. In the early afternoon the glancing sunlight had
been reflected by the salt crystals that strong from all directions, that it
felt like the UV light would come through all my clothes with whose I tried to
protect my skin. On a road as wide as an Airport that could be used by five
Airbuses at once I left this white plate already after two days being so happy
to have fulfilled one more dream of my life.
But after a short time the next challenge was waiting for me in "Lipez", a
province in the south west of Bolivia: The famous feared "Ruta de las Lagunas" ?
famous for its beatyful lakes and many volcanoes, but also feared for its
miserable trails and rarely possibilities to buy food and to get some water!
I the preparation for this adventure I armed my "Bock" with all my bottles in
whose I`d been carrying more than 10 l (!) of water with me and bought food for
four days to reach the next civilized spot that was three days ahead in a safe
way.
Very carefully I cycled with my completely overloaded bike over all these
washboards there and passed with smooth motions stones big as my fist. In some
parts the sand was fine like wheat flour, so that my off-road tires sank into
this fine dust so that I had to push my 70 kg heavy "beast" up to 4 km/ 2,5 mi!
So many times I tried to pedal in order to take care for my Achill ligaments
that had been in such a tension that they almost felt like rupturing in a
second. But many attempts to cycle ended "in the sand".
Beside this the trails on this already 4200 m/ 13000 ft high plateau went over
four passes between 4700 and 4900 m/ 14000 and almost 15000 ft, so that the
temperatures in the night cooled down up to far below zero so that not only my
water in my tent but also my toothpaste became frozen!
During the days I`d been slowed down by strong head and side wind, so that even
in spite of hard physically work I just came forward so slowly that I`d been
shouting my anger and also fear for my life into this merciless area.
Without the help of some tourists that had been driven through this nasty area
maybe I would have been died by hunger or thirst in the middle of nowhere.
Completely exhausted I reached "Laguna Hedionda", a lake crowded with
uncountable flamingos. The mountains in the background provide an excellent
ambient!
In a complete different way the national monument "Arbol de Piedra", a rock
formed like a wind-whipped tree that threats to crash down in the next moment is
very impressive and remarkable.
At "Laguna Colorada" I had the privilege to watch how the water of this lake
changes the colour into red during the day ? more shiny than the feathers of
thos paradise like flamingos.
After a day off I reached the Geysers "Sol de Mañana" that are doubtless the
touristic highlight of the complete route: Steam fontains blow up to 20 m/ 60 ft
and in those up to 5 m/ 15 ft big pools black-grey mud is boiling and bubbling
because of the gret geothermic there. Especially early in the morning in the
shine of the rising sun those basins seem like pots of a "witches kitchen".
In the thermal bath not too far away I didn`t defend too much when the familily
of the restaurant fed me up (Thanks, Marcelina!).
So I could go over the last pass the next day that was between me and "Laguna
Verde" that was shining in its unique mint green colour. After a bath in the
pleasant warm thermal springs I`d been so relaxed again, that I (almost) forgot
the suffering time before.
With a laughing and a crying eye I said "Good Bye" to the hardest route I`d ever
been driving!
After one more entry into Chile, where I had asphalt beginning from the first
kilometer
I raced 2000 m/ 6000 ft altidude down to "San Pedro de Atacama", where IŽll
continue my travels further south to reach Patagonia and the "Spine".
IŽm always very happy about entries in my guestbook auf the website
www.mikeonbike.de or www.mike-on-bike.de, that has been created and actualized
by my webmaster team.
See you,
Michael Oefele